Briefe schreiben an Gefangene

Jeden 1. Sonntag im Monat schreiben wir in der anarchistischen Infothek Furia, während den Öffnungszeiten (14:00-18:00) Briefe an Gefangene. Gemeinsam zeichnen, schreiben, dichten wir Briefe, die die Isolation durchbrechen sollen.

Der Knast ist eine Realität, die uns alle betrifft, die jedoch durch die Isolation und Abschottung schnell vergessen gehen kann. Das gemeinsame Briefe schreiben soll…

• ein Mittel der Solidarität mit den Gefangenen sein

• einen Austausch zwischen den verschiedenen Seiten der Mauer ermöglichen

• uns dazu anregen sich mehr mit dieser Thematik zu beschäftigen und kollektiv darüber zu sprechen

• die Isolation, die die Knäste mit sich bringen ein bisschen durchbrechen

Deshalb wollen wir an jedem 1. Sonntag im Monat in der Furia einen Raum für das gemeinsame Briefe schreiben schaffen, in dem wir uns mit Ideen und Materialien unterstützen können. Natürlich können auch sonst während den Öffnungszeiten in der Furia oder sonst überall Briefe geschrieben werden, an diesen Tagen wollen wir jedoch gemeinsam den Fokus darauflegen. Ab und zu wird es einen Input und eine (geplante) Diskussion geben, diese werden jeweils auf furia.noblogs.org und barrikade.info angekündigt.

Nächste Daten:

• 4. November
• 2. Dezember
• 6. Januar
• 3. Februar
• 3. März
• 7. April

Jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr an der Fabrikstrasse 16, 3012 Bern

furia@immerda.ch

Mitteillung des Fabrikool Kollektiv

Morgen, 27.9, wird bekannt gegeben, wer das Baurecht erhalten soll. Dies spielt für uns keine Rollen, wir bleiben alle die nächsten 50 Jahre!

Heute, 26. September, fand ein kurzes Gespräch zwischen dem Fabrikool-Kollektiv und dem AGG Kanton Bern statt. Das AGG hat uns mitgeteilt, dass morgen bekannt gegeben wird, wer das Baurecht erhalten soll. Zwei Privatinvestor*innen planen ein „Take-Away-Restaurant“ mit einem „Mini-Hotel für Professor*innen und Student*innen“. Es scheint also, dass ein weiterer Konsumort entstehen soll.

Für uns spielt es jedoch keine Rolle, wer die Besitzer*innen sind, wir machen weiter und lassen uns nicht vertreiben.

Für alle Interessierten: Es gibt viele Möglichkeiten das Fabrikool zu unterstützen und selber darin aktiv zu sein. Weitere Infos werden folgen.

Wir bleiben alle, die nächsten 50 Jahre!

Frühere Texte:

Führung durch die Furia

Infothek Furia : Eine geführte Besichtigung

Anfangs Juli hat die anarchistische Infothek Furia ihre Türen geöffnet. Neugierig? Dann komm mit uns mit, gerade beginnt eine Besichtigung.

Die anarchistische Infothek Furia hat ihr Zuhause im besetzten Gebäude Fabrikool im Längasseviertel in Bern.

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So sieht es von Aussen aus
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Ja komm, lass uns rein gehen! Vorbei an der Küche, Rad.au Velowerkstatt, der Drucki und der Holzwerkstatt
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So jetzt sind wir fast da. Wie du siehst ist der Raum rollstuhlgängig.
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Und schon sind wir da!
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Zuerst mal die Ausleihregale. Alles was hier ist, kannst du bis zu 2 Monate auslehnen. Ob wir das von dir gewünschte Buch haben oder nicht kannst du online auf unsere Webseite nachschauen. Nice oder?
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Willst du das Buch oder die Zeitschrift lieber direkt lesen? Nur zu, die Sofas sind für dich bereit!
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Hier noch unser Zeitschriften-Archiv.
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Computer, Drucker und mehrere Arbeitstische stehen dir gerne zur Verfügung.
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Oder doch lieber einen Brief an Gefangene schreiben?
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So und dann vor dem Tschüss sagen noch was für den Weg mitnehmen.
Übrigens, die Internetseite von unserem Zuhause Fabrikool heisst fabrikool.ch und wir haben Mittwochs von 16-21 Uhr und Sonntags von 14-18 Uhr geöffnet.
Jeden letzten Montag im Monat findet ein Antispeziesismus Stammtisch um 18 Uhr statt und jeden ersten Sonntag von 14-18 Uhr ein Briefeschreiben für Gefangene.
Weitere Veranstaltungen findest du auf unserer Internet-Agenda oder der Holz-Brett-Agenda links neben dem Eingangstor von Fabrikool.
Cool warst du da, sags weiter dass es uns gibt und bis zum nächsten Mal! 🙂

Eindrücke der Velodemo gegen den Verkauf

gefunden auf barrikade.info:

Abfahre

Das besetzte Fabrikool in Bern soll verkauft werden. Obwohl es nach 17 Jahren Leerstand, nun seit mehr als einem Jahr wieder rege genutzt wird. Bis morgen, 3. August, müssen die Kaufinteressierten ihre Dossiers beim AGG (Amt für Gebäude und Grundstück des Kanton Bern) einreichen. Um den Widerstand, der durch den Verkauf des Fabrikools ausgelöst werden wird, anzukündigen, gingen wir heute, 2. August beim AGG vorbei.

Lärmig, mit guter Stimmung und lauter Musik fuhren um die hundert Menschen quer durch die Stadt – vom Fabrikool aus, bis vor die Türe des AGG im Breitfeld und wieder zurück, wo noch gemeinsam gegessen, getrunken und gelabbert wurde.

Gerade vor kurzem eröffnete im Fabrikool die anarchistische Infothek „Furia“ und die Velowerkstatt „Bicykool“. Weitere Projekte sind ständig am entstehen und sich weiterentwickeln. Neue Ideen können jederzeit eingebracht werden.

Im Falle eines Verkaufes, hoffen wir auf einen breiten und vielseitigen Widerstand, um diesen Ort unteranderem als Infrastruktur für eine kreative, emanzipatorische und kämpferische Bewegung zu erhalten.

Einige Velofahrer*innen

Velodemo gegen den Verkauf des Fabrikools

Einladung für dich und deine Freund*innen

Wir laden dich herzlich ein, mit uns gegen den Verkauf des Fabrikools zu pedalieren. Die Kaufinteressierten werden bis Mitte August ihr Konzept einreichen. Doch das Fabrikool wird schon rege genutzt, anscheinend haben das noch nicht alle mitbekommen. Deshalb sagen wir: „Abfahren!“

Wann: 2. August, 18 UhrRetour ligne automatique
Wo: Fabrikool, Fabrikstrasse 16, 3012 BernRetour ligne automatique
Mitbringen: Fahrzeug, Fähnchen & ähnliches, wetterangepasste Kleidung, Lärmutensilien

Weitere Infos zum Fabrikool: barrikade.info& furia.noblogs.org

Programm der Eröffnung

Freitag

ab 16 Uhr offen

ab 18 Uhr KüfA (Küche für alle)

um 19 Uhr Dokumentarfilm „Das Gegenteil von Grau“ (D/2017/90min)

anschliessend Diskussion

 

Samstag

ab 14 Uhr offen

um 15 Uhr kleine Führung durchs Fabrikool

ab 18 Uhr KüfA – Pizza aus dem Holzofen

Infos zum Film

 

Von Freiraum- und Wohnkämpfen über Solidarische Landwirtschaft bis hin zur Refugees’ Kitchen.
Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.
Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

Ein Dokumentarfilm von
Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr
D 2017 | 90 min. | deutsch / OmU englisch / griechisch | FSK ab 0 freigegeben